Je hochtechnologischer unser Zeitalter wird und je weniger nachvollziehbar für den Einzelnen die Technologie, die dahinter steht, desto größer wird die Sehnsucht nach der Mechanik des Begreifbaren, Nachvollziehbaren, in jeder Hinsicht Fassbaren.
Historische Fahrzeuge werden nicht nur als Kulturgut gesehen, sondern auch als Manifest einer Epoche, in der handwerkliches Können und Geschick vor Rationalität standen.
Individuelles Genie war wichtiger als Managementfähigkeit und das Können, die Freude an der Arbeit stand oft vor den Fragen der Profitabilität.
Die Freude an historischen Fahrzeugen findet seine Ursache nicht nur in der Formensprache oder an der Vielfalt der Mechanik, sondern auch bei der Restauration und Wiedererweckung der Fahrzeuge, an der Resonanz des Publikums beim Fahren, an der Passion beim Auffinden alter Teile oder der fähigen Handwerkskunst. Ein anderer wesentlicher Aspekt ist, dass die Fahrzeuge jeweils auch Zeitdokument der eigenen Vergangenheit sind. So erinnern sich viele Menschen an ihre Lebensabschnitte und die Fahrzeuge, die sie gefahren haben und die Erlebnisse, die sie damit hatten.
Das Projekt ZEITENSTRÖMUNG vereint sowohl das Kulturgut als Anschauungsmaterial als auch den praktischen Umgang damit in einem einzigartigen Gebäudeensemble. Hier findet jeder – ob nun Werkstattbetreiber, Händler, Fahrzeugbesitzer oder der interessierte Betrachter – Arbeits-, Lebens- und Erlebensraum auf einem Gesamtgelände von ca. 60.000 m² mit über 20.000 m² aufstehender Gebäudefläche.
Ergänzt wird das Angebot um Event- und Büroflächen, kulturelle Veranstaltungen, motorsportliche Events, Ausstellungen sowie vielfältige gastronomische Einrichtungen.