Imagebroschüre ZEITENSTRÖMUNG Dresden

ZEITENSTRÖMUNG ® 52 ZEITENSTRÖMUNG ® 53 Stärken - Branchenvielfalt Dresden will sich als Europas führender Hochtechnologie-Standort behaupten. Namhafte Investitionsentschei- dungen wurden in jüngster Zeit für den Standort Dresden getroffen, so etwa von Vodafone, Jenoptik und Amazon Web Services. Hinzu kommen zahlreiche erfolgreiche Finanzierungsrunden für Startups in Hochtechnologie- bereichen, etwa in der Biotechnologie und Robotik. Die Eröffnung des hochmodernen Chipwerkes von Bosch – sechs Monate vor dem Plan – hat die Aufmerksamkeit weltweit agierender Hightech-Unternehmen auf den Mikroelektronik-Standort Dresden gelenkt. Ein deutlicher Wachstumsindikator ist ungebrochen hohe Flächennachfrage: 45 Neuansiedlungen und Erweiterungsprojekte wurden 2021 begleitet. Ein gut vernetztes Ökosystem mit seiner wissenschaftlichen Exzellenz und den top ausgebildeten Fachkräften zieht insbesondere Unternehmen der künftigen Trend- und Wachstumsmärkte an. Dresden besitzt in den Hightech-Branchen internationale Marktrelevanz, große Innovationskraft und einen hohen Vernetzungsgrad. Hier arbeiten große Unternehmen und renommierte Forschungseinrichtungen, es existieren aktive Netzwerke und spezialisierte Ausbildungsstätten. Zahlreiche Unternehmen unterschiedlichster Wirtschaftszweige sind in der Stadt tief verwurzelt. Die Branchen profitieren dabei voneinander und sorgen so mit einer marktorientierten Spezialisierung ihrer Produkte und Technologien für ein innovatives Klima. Zugute kommt ihnen die vielfältige Hochschul- und Forschungslandschaft sowie die starke Präsenz der zukunftsfähigen Querschnittstechnologien in den Kompetenzfeldern. Maschinen- und Anlagenbau DerMaschinenbau ist eine Schlüsselbranche der sächsischen und damit auch der Dresdner Industrie. Seine Tradition reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück: Die erste deutsche Dampflokomotive, die »Saxonia«, baute Andreas Schubert in Dresden. Heute sind im Bereich Maschinen- und Anlagenbau ca. 40 Unternehmen mit etwa 4.000 Mitarbeitern tätig. Die Schwerpunkte liegen im Spezial- und Sondermaschinenbau. Qualifizierte Fachkräfte, Spitzenforschung und Technologietransfer in den Wachstumsfeldern Neue Werkstoffe, Nanotechnologie und in der Mikroelektronik- branche erhöhen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen. Flugzeugindustrie In Dresden hat sich eine kleine, aber innovative und international beachtete Flugzeugindustrie herausgebildet. Den Grundstein legte eine Frau: 1811 stieg Wilhelmine Reichard in Dresden mit einem Ballon auf. Mit dem direkten Zugang zum Flughafen Dresden-Klotzsche und einer unmittelbaren Anbindung an Autobahnen und das Schienen- netz herrschen optimale infrastrukturelle Bedingungen für die Branche. Die Dresdner Flugzeugindustrie ist stark forschungsgetrieben. An der Technischen Universität Dresden bündelt das universitäre Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Kompetenzen aus den verschiedensten Fachrichtungen mit Bezug zur Luft- und Raumfahrt. Ernährungswirtschaft Dresden erwirtschaftet die Hälfte des Gesamtumsatzes der sächsischen Ernährungswirtschaft. Über 24 Firmen produzieren hier mit etwa 1.000 Mitarbeitern Nahrungs- und Genussmittel. Die Produktpalette ist breit gefächert und umfasst u. a. Molkerei- undMilchprodukte, Getränke, Tabakwaren, Back- und Feinbackwaren, Feinkostprodukte, Obst- und Gemüse sowie daraus veredelte Erzeugnisse und Genussmittel. Druckwesen Etwa 130 Unternehmen zählen zur regionalen Druckindustrie und verbessern mit großen Investitionen ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter. Die hochmodernen Anlagen und Maschinen in der Region Dresden haben einen wichtigen Anteil an der Produktion von Druckerzeugnissen in Deutschland. Technische Spitzenleistungen liefert die modernste Tiefdruckerei Europas ab. Einzelhandel Dresden ist eine wichtige Shopping-Metropole Deutschlands mit großer Anziehungskraft für Besucher aus Russland, Tschechien und Polen. Fast 30 Prozent der Tagesausgaben von Touristen gehen in den Bereich Shopping.

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